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Kristina: „Drei Tage arbeiten - sechs Tage frei ..."

FSJlerin im Bereich Schwerstbehindertenbetreuung beim ASB

Ich arbeite seit dem 01.Juli 2009 beim Arbeiter-Samariter-Bund als Assistenzkraft für eine Studentin mit körperlicher Behinderung. Zu meinen Aufgaben gehört im Rahmen der Studienassistenz das Mitschreiben in Vorlesungen. Weiter begleite ich sie zu Arztbesuchen und in Bereichen der Freizeit. Dabei leiste ich, wenn nötig, Unterstützung bei der Planung und Durchführung von Terminen.

Außerdem übernehme ich Hilfstätigkeiten im pflegerischen Bereich wie Waschen, An- und Auskleiden sowie Tätigkeiten der Haushaltsführung, Einkaufen, Kochen und Putzen. Neben der praktischen Arbeit in meiner Einsatzstelle nehme ich an regelmäßigen Seminaren teil. Die FSJ-Seminare sind sehr abwechslungsreich, vielfältig und interessant. Man hat eine große Auswahl an Angeboten wie z. B. Bewerbungstraining oder auch Rollstuhltraining. Außerdem bieten mir die Seminare die Möglichkeit, meine Erfahrungen mit anderen FSJlern auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Ich arbeite 3 Tage à 16 Stunden und habe dann jeweils sechs Tage frei. Anders als bei den meisten FSJ-Tätigkeiten arbeite ich den ganzen Tag mit derselben Person zusammen und habe deshalb außerhalb meiner Seminarwochen kaum Kontakt zu anderen FSJlern. Gerade bei so einer Betreuungstätigkeit ist es wichtig, dass man sich gut mit dem Klienten versteht.

Ich hatte das Glück, eine Freundin in meiner Klientin zu finden, und bin echt froh, dieses Jahr absolviert zu haben. Für mich steht das FSJ für ein Jahr voller Herausforderungen, Spaß, Lernen und neuer Kontakte.

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