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Wie können wir Ihnen helfen?

stoerer 30 jahre landesschule 250 1In der ASB-Landesschule NRW werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Rettungsdienst und die anderen, vielfältigen Dienste des ASB aus- und fortgebildet, Ausbilder für die Ausbildung der Bevölkerung in Erster Hilfe geschult, sowie Tagungen und Seminare durchgeführt. Das Haus steht auch externen Gästen für Hotelübernachtungen, Versammlungen oder Lehrgänge zur Verfügung.

Auf diesen Seiten geben wir Ihnen einen Überblick über unser Seminarangebot und die Möglichkeit, sich für einzelne Veranstaltungen anzumelden.

Wir freuen uns über Ihr Interesse!
Das Team der ASB-Landesschule NRW
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Aktuelle Nachrichten

Die vier Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst übten am 6. April 2019 in Köln gemeinsam ein neues Evakuierungskonzept für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Geübt wurde speziell der Einsatz der neuen „Betreuungskombis 2.0 NRW“, die für den Transport von bis zu vier Rollstuhlfahrern geeignet sind. Mit dabei waren auch Katastrophenschützerinnen und Katastrophenschützer des ASB Köln sowie des ASB Witten.

hiorgs logos 700 1Anerkannte Hilfsorganisationen aus NRW begrüßen Richterspruch aus Luxemburg

Mit Urteil vom 21. März 2019 hat der Europäische Gerichtshof die von Landesregierung, kommunalen Spitzenverbänden und anerkannten Hilfsorganisationen gemeinsam vertretene Rechtsauffassung bestätigt, wonach bei der Vergabe von Rettungsdienstleistungen an die anerkannten Hilfsorganisationen im Rettungsdienst, Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst, die Bereichsausnahme greift. Kreise und kreisfreie Städte können rettungsdienstliche Leistungen danach ohne europaweite Ausschreibung vergeben.

Der ASB ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Gesellschaft.", betonte Ursula Heinen-Esser, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, beim Jahresempfang des ASB NRW in Düsseldorf.

Die Ministerin (Foto rechts) hielt die Gastrede und würdigte darin das wichtige Engagement der vielen ehren- und hauptamtlichen Samariterinnen und Samariter. Begeistert zeigte sie sich auch vom ASB-Wünschewagen-Projekt.

250 Gäste aus Parlamenten, Verbänden, Ministerien, Verwaltungen, Firmen und befreundeten Hilfsorganisationen waren der Einladung der Samariterinnen und Samariter am 16. März 2019 in den Kunstpalast gefolgt. ASB-NRW-Vorsitzender Dr. Georg Scholz (Foto links) blickte in seiner Begrüßungsrede auf das Geleistete zurück und gab einen Ausblick auf kommende Aktivitäten.

Im Rahmen des Empfangs wurden innovativen Projekte ausgezeichnet: Das "Haus der Talente" des ASB RV Münsterland e.V., die interkulturelle Tagespflege des ASB Regionalverband Ruhr e.V. und die interkulturelle Katastrophenschutzgruppe des ASB RV OWL e.V. Die Laudatoren waren Renate Sallet (stellvertretende Landesvorsitzende des ASB NRW), Dr. Stefan Berger MdL (Vizepräsident des ASB NRW) und Prof. Dr. Michael Stricker (Präsident des ASB NRW). Zudem präsentierte sich die Arbeiter-Samariter-Jugend mit einem Infostand und Kabarettist Fritz Eckenga sorgte für humoristische Momente. Fotoimpressionen gibt es auf Facebook.
Foto: Michael Schuff

Die vier großen Hilfsorganisationen in NRW (Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst) ziehen nach den Karnevalstagen eine überwiegend positive Bilanz. Alle Hilfsorganisationen suchen aber dringend Einsatzkräfte-Nachwuchs für die kommenden Jahre, da die Zahl der Einsätze zunimmt.

„Die Stimmung entlang der großen und kleinen Karnevalsumzüge war in der Regel friedlich und fröhlich“, blicken die Rettungskräfte der Hilfsorganisationen an Aschermittwoch zurück. Von Altweiber-Donnerstag bis Veilchendienstag haben – trotz witterungsbedingter Ausfälle einiger Umzüge an Rosenmontag – insgesamt 10.144 Helferinnen und Helfer fast 1.000 größere und kleinere Veranstaltungen in Hallen, Sälen und auf den Straßen der Karnevalshochburgen im Rahmen von Sanitätswachdiensten begleitet. Darüber hinaus wurde überall im Land der Regelrettungsdienst mit ehrenamtlichem Rettungsfachpersonal verstärkt. Über 87.000 Dienststunden kamen so zusammen. 7.027 Menschen in medizinischen Notlagen konnte geholfen werden. In dieser Berechnung sind die vielen Stunden der Aus- und Weiterbildung, Vor- und Nachbereitung sowie Einsatzplanung nicht berücksichtigt.

Das freiwillige Engagement unter dem Dach der Hilfsorganisationen ist ein wesentlicher Bestandteil der Sicherheitsarchitektur in NRW. Für Feuerwehren und gemeinnützige Hilfsorganisationen ist dieses ehrenamtliche Engagement elementar, um ihren Auftrag in der Gesellschaft erfüllen zu können. Ohne aktives bürgerschaftliches Engagement ist der Zivil- und Katastrophenschutz undenkbar. Diese Sicherheitsarchitektur bewährt sich nicht nur im Karneval, sondern Tag für Tag.
Foto: Sebastian Walper

hiorgs logos 700 1Die vier anerkannten Hilfsorganisationen im Rettungsdienst, Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst, begrüßen die öffentliche Erklärung der Krankenkassen vom 26. Februar, die Notfallsanitäter-Ausbildung künftig auch in Nordrhein-Westfalen zu finanzieren. Dies entspricht der gesetzlichen Regelung und wird in den übrigen Bundesländern bereits seit Jahren praktiziert.

„Der Erklärung müssen nun Taten folgen: Wir haben bei der Ausbildung der Notfallsanitäter durch die Haltung der Krankenkassen in NRW schon zu viele Jahre verloren“, so Dr. Stefan Sandbrink (ASB), Hartmut Krabs-Höhler und Dr. Hasan Sürgit (DRK), Magnus Memmeler (JUH) und Thomas Berding (MHD). „Angesichts des bestehenden Fachkräftemangels im Rettungsdienst und der vom Gesetzgeber geforderten Fristen ist es sehr wichtig, dass die Ausbildungen und Ergänzungsprüfungen nun zeitnah und flächendeckend starten.“

2021 und 2027 laufen Übergangsfristen für die jetzigen Rettungsdienstkräfte, die Rettungsassistenten, aus. Sie müssen bis dahin Ergänzungsprüfungen oder die volle Ausbildung absolvieren. Diese neue, dreijährige Berufsausbildung Notfallsanitäter/-in wurde seit der Einführung 2014 zwar von allen Beteiligten im Rettungsdienst einhellig begrüßt. Sie konnte aber ausgerechnet in NRW mit seinen 18 Millionen Einwohnern viel zu wenig angeboten werden, weil die Krankenkassen sich in weiten Teilen weigerten, die teurere Ausbildung auch zu finanzieren, obwohl die Gesetzeslage in Bund und Land dies eindeutig regelt.

„Wir begrüßen, dass die Krankenkassen und Krankenkassenverbände nun ihre gesetzliche und gesellschaftliche Verantwortung öffentlich anerkennen und die Ausbildungskosten für die Notfallsanitäter auch in NRW übernehmen“, so die Vorstände und Geschäftsführer von ASB, DRK, Johannitern und Maltesern. In den Reihen der vier anerkannten Hilfsorganisationen hatten tausende Rettungskräfte auf diese Entscheidung gewartet, damit künftig mehr Ausbildungen stattfinden können.

Hintergrund

Die Notfallsanitäter-Ausbildung ist bundesgesetzlich geregelt. Die Kosten der Notfallsanitäter-Ausbildung sind in Nordrhein-Westfalen Kosten des Rettungsdienstes und über die rettungsdienstlichen Gebührensatzungen der Kreise und kreisfreien Städte zu refinanzieren. In Nordrhein Westfalen sind die Kreise und kreisfreien Städte als Träger des Rettungsdienstes für die Sicherstellung der rettungsdienstlichen Versorgung verantwortlich. Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hatte zum 1. April 2015 ihr Rettungsgesetz novelliert und dabei die Kreise und kreisfreie Städte in Umsetzung von Bundesrecht angewiesen, bis zum 31. Dezember 2026 die bisherige Funktion „Rettungsassistent“ durch „Notfallsanitäter“ zu ersetzen.

Einige Kommunen tragen zurzeit vorläufig die Kosten selbst, in der Hoffnung, die Krankenkassen übernehmen diese später. In anderen Kommunen ist die Ergänzungsprüfung derzeit gar nicht möglich. Ein solcher Flickenteppich ist weder sinnvoll noch nachhaltig.

Dabei drängt die Zeit: Maximal bis zum 31. Dezember 2020 ist es für Rettungsassistenten/-innen möglich, an einer Ergänzungsprüfung teilzunehmen und so Notfallsanitäter/-in zu werden. Danach muss eine komplette Ausbildung absolviert werden. Dies erhöht die Kosten für alle Beteiligten und verschärft den jetzt schon bestehenden Fachkräftemangel.

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