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Wie können wir Ihnen helfen?

stoerer 30 jahre landesschule 250 1In der ASB-Landesschule NRW werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Rettungsdienst und die anderen, vielfältigen Dienste des ASB aus- und fortgebildet, Ausbilder für die Ausbildung der Bevölkerung in Erster Hilfe geschult, sowie Tagungen und Seminare durchgeführt. Das Haus steht auch externen Gästen für Hotelübernachtungen, Versammlungen oder Lehrgänge zur Verfügung.

Auf diesen Seiten geben wir Ihnen einen Überblick über unser Seminarangebot und die Möglichkeit, sich für einzelne Veranstaltungen anzumelden.

Wir freuen uns über Ihr Interesse!
Das Team der ASB-Landesschule NRW
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Aktuelle Nachrichten

hiorgs logos 700 1Anerkannte Hilfsorganisationen aus NRW begrüßen Richterspruch aus Luxemburg

Mit Urteil vom 21. März 2019 hat der Europäische Gerichtshof die von Landesregierung, kommunalen Spitzenverbänden und anerkannten Hilfsorganisationen gemeinsam vertretene Rechtsauffassung bestätigt, wonach bei der Vergabe von Rettungsdienstleistungen an die anerkannten Hilfsorganisationen im Rettungsdienst, Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst, die Bereichsausnahme greift. Kreise und kreisfreie Städte können rettungsdienstliche Leistungen danach ohne europaweite Ausschreibung vergeben.

Der ASB ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Gesellschaft.", betonte Ursula Heinen-Esser, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, beim Jahresempfang des ASB NRW in Düsseldorf.

Die Ministerin (Foto rechts) hielt die Gastrede und würdigte darin das wichtige Engagement der vielen ehren- und hauptamtlichen Samariterinnen und Samariter. Begeistert zeigte sie sich auch vom ASB-Wünschewagen-Projekt.

250 Gäste aus Parlamenten, Verbänden, Ministerien, Verwaltungen, Firmen und befreundeten Hilfsorganisationen waren der Einladung der Samariterinnen und Samariter am 16. März 2019 in den Kunstpalast gefolgt. ASB-NRW-Vorsitzender Dr. Georg Scholz (Foto links) blickte in seiner Begrüßungsrede auf das Geleistete zurück und gab einen Ausblick auf kommende Aktivitäten.

Im Rahmen des Empfangs wurden innovativen Projekte ausgezeichnet: Das "Haus der Talente" des ASB RV Münsterland e.V., die interkulturelle Tagespflege des ASB Regionalverband Ruhr e.V. und die interkulturelle Katastrophenschutzgruppe des ASB RV OWL e.V. Zudem präsentierte sich die Arbeiter-Samariter-Jugend mit einem Infostand und Kabarettist Fritz Eckenga sorgte für humoristische Momente. Fotoimpressionen gibt es auf Facebook.
Foto: Michael Schuff

asb figurenDer ASB ist als Wohlfahrtsverband und Hilfsorganisation politisch und konfessionell ungebunden. Wir helfen schnell und ohne Umwege allen Menschen, die unsere Unterstützung benötigen.

Sie arbeiten gerne mit jungen Erwachsenen zusammen. Im Rahmen einer Dozententätigkeit vermitteln sie gerne Ihr Wissen weiter. Sie bringen Erfahrung in der Verbandsarbeit mit. Sie arbeiten gerne selbstständig und eigenverantwortlich, von der Konzeption bis hin zur administrativen Abwicklung.

Dann bewerben Sie sich bei uns als:

Dozent im Rettungsdienst und Breitenausbildung (m/w/d) in Teilzeit (50%-Stelle); Standort: Erftstadt (zum 15.08.2019) – zunächst befristet für 2 Jahre

Zu Ihren Aufgaben gehören:

  • Selbstständige Organisation, Vorbereitung und Durchführung von Seminaren in den Bereichen Rettungsdienst und Breitenausbildung
  • Qualitätssicherung und Lernerfolgskontrolle
  • Beratung und Betreuung der Einsatzstellen in NRW (auch Besuche vor Ort)
  • Mitwirkung an der Ausarbeitung neuer Unterrichtskonzepte
  • Administrative Tätigkeiten

Ihr Profil:

  • Erfolgreich abgeschlossenes pädagogisches Hochschulstudium (Bachelor); hilfsweise Anerkennung gem. §13 Abs. 3 NotSanG
  • Ausbildung zum*zur Notfallsanitäter*in und Ausbildung zum*zur Praxisanleiter*in
  • Mehrjährige Berufserfahrung in der rettungsdienstlichen Aus- und Weiterbildung
  • Eine Ermächtigung der DGUV als Dozent*in in der Lehrkräfte Aus- und Weiterbildung Erste Hilfe ist wünschenswert
  • Breite Erfahrung in der Verbandsarbeit
  • Hervorragende Kenntnisse in modernen Moderations- und Präsentationstechniken
  • Bereitschaft zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung
  • Sie zeichnen sich durch eine hohe Sozialkompetenz aus, sind teamfähig, flexibel und konfliktfähig. Darüber hinaus besitzen Sie eine hervorragende Kommunikationsstärke.

Wir bieten:

  • Eine abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Dozententätigkeit
  • Mitarbeit in einem engagierten Team
  • Eine angemessene Entlohnung
  • Jobticket kann über den Arbeitgeber beantragt werden
  • Möglichkeit der betrieblichen Altersvorsorge

Richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung bis zum 30.04.2019 (vorzugsweise via Mail) an:
Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V.
Landesschule NRW
z.Hd. Frau Astrid Wachter
Carl-Schurz-Str. 191
50374 Erftstadt
Tel.: 02235-92728-0
Mail: wachter (at) asb-nrw.de

Die vier großen Hilfsorganisationen in NRW (Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst) ziehen nach den Karnevalstagen eine überwiegend positive Bilanz. Alle Hilfsorganisationen suchen aber dringend Einsatzkräfte-Nachwuchs für die kommenden Jahre, da die Zahl der Einsätze zunimmt.

„Die Stimmung entlang der großen und kleinen Karnevalsumzüge war in der Regel friedlich und fröhlich“, blicken die Rettungskräfte der Hilfsorganisationen an Aschermittwoch zurück. Von Altweiber-Donnerstag bis Veilchendienstag haben – trotz witterungsbedingter Ausfälle einiger Umzüge an Rosenmontag – insgesamt 10.144 Helferinnen und Helfer fast 1.000 größere und kleinere Veranstaltungen in Hallen, Sälen und auf den Straßen der Karnevalshochburgen im Rahmen von Sanitätswachdiensten begleitet. Darüber hinaus wurde überall im Land der Regelrettungsdienst mit ehrenamtlichem Rettungsfachpersonal verstärkt. Über 87.000 Dienststunden kamen so zusammen. 7.027 Menschen in medizinischen Notlagen konnte geholfen werden. In dieser Berechnung sind die vielen Stunden der Aus- und Weiterbildung, Vor- und Nachbereitung sowie Einsatzplanung nicht berücksichtigt.

Das freiwillige Engagement unter dem Dach der Hilfsorganisationen ist ein wesentlicher Bestandteil der Sicherheitsarchitektur in NRW. Für Feuerwehren und gemeinnützige Hilfsorganisationen ist dieses ehrenamtliche Engagement elementar, um ihren Auftrag in der Gesellschaft erfüllen zu können. Ohne aktives bürgerschaftliches Engagement ist der Zivil- und Katastrophenschutz undenkbar. Diese Sicherheitsarchitektur bewährt sich nicht nur im Karneval, sondern Tag für Tag.
Foto: Sebastian Walper

hiorgs logos 700 1Die vier anerkannten Hilfsorganisationen im Rettungsdienst, Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst, begrüßen die öffentliche Erklärung der Krankenkassen vom 26. Februar, die Notfallsanitäter-Ausbildung künftig auch in Nordrhein-Westfalen zu finanzieren. Dies entspricht der gesetzlichen Regelung und wird in den übrigen Bundesländern bereits seit Jahren praktiziert.

„Der Erklärung müssen nun Taten folgen: Wir haben bei der Ausbildung der Notfallsanitäter durch die Haltung der Krankenkassen in NRW schon zu viele Jahre verloren“, so Dr. Stefan Sandbrink (ASB), Hartmut Krabs-Höhler und Dr. Hasan Sürgit (DRK), Magnus Memmeler (JUH) und Thomas Berding (MHD). „Angesichts des bestehenden Fachkräftemangels im Rettungsdienst und der vom Gesetzgeber geforderten Fristen ist es sehr wichtig, dass die Ausbildungen und Ergänzungsprüfungen nun zeitnah und flächendeckend starten.“

2021 und 2027 laufen Übergangsfristen für die jetzigen Rettungsdienstkräfte, die Rettungsassistenten, aus. Sie müssen bis dahin Ergänzungsprüfungen oder die volle Ausbildung absolvieren. Diese neue, dreijährige Berufsausbildung Notfallsanitäter/-in wurde seit der Einführung 2014 zwar von allen Beteiligten im Rettungsdienst einhellig begrüßt. Sie konnte aber ausgerechnet in NRW mit seinen 18 Millionen Einwohnern viel zu wenig angeboten werden, weil die Krankenkassen sich in weiten Teilen weigerten, die teurere Ausbildung auch zu finanzieren, obwohl die Gesetzeslage in Bund und Land dies eindeutig regelt.

„Wir begrüßen, dass die Krankenkassen und Krankenkassenverbände nun ihre gesetzliche und gesellschaftliche Verantwortung öffentlich anerkennen und die Ausbildungskosten für die Notfallsanitäter auch in NRW übernehmen“, so die Vorstände und Geschäftsführer von ASB, DRK, Johannitern und Maltesern. In den Reihen der vier anerkannten Hilfsorganisationen hatten tausende Rettungskräfte auf diese Entscheidung gewartet, damit künftig mehr Ausbildungen stattfinden können.

Hintergrund

Die Notfallsanitäter-Ausbildung ist bundesgesetzlich geregelt. Die Kosten der Notfallsanitäter-Ausbildung sind in Nordrhein-Westfalen Kosten des Rettungsdienstes und über die rettungsdienstlichen Gebührensatzungen der Kreise und kreisfreien Städte zu refinanzieren. In Nordrhein Westfalen sind die Kreise und kreisfreien Städte als Träger des Rettungsdienstes für die Sicherstellung der rettungsdienstlichen Versorgung verantwortlich. Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hatte zum 1. April 2015 ihr Rettungsgesetz novelliert und dabei die Kreise und kreisfreie Städte in Umsetzung von Bundesrecht angewiesen, bis zum 31. Dezember 2026 die bisherige Funktion „Rettungsassistent“ durch „Notfallsanitäter“ zu ersetzen.

Einige Kommunen tragen zurzeit vorläufig die Kosten selbst, in der Hoffnung, die Krankenkassen übernehmen diese später. In anderen Kommunen ist die Ergänzungsprüfung derzeit gar nicht möglich. Ein solcher Flickenteppich ist weder sinnvoll noch nachhaltig.

Dabei drängt die Zeit: Maximal bis zum 31. Dezember 2020 ist es für Rettungsassistenten/-innen möglich, an einer Ergänzungsprüfung teilzunehmen und so Notfallsanitäter/-in zu werden. Danach muss eine komplette Ausbildung absolviert werden. Dies erhöht die Kosten für alle Beteiligten und verschärft den jetzt schon bestehenden Fachkräftemangel.

ASB-Landesschule NRW | Carl-Schurz-Straße 191 | 50374 Erftstadt
Telefon: 02235-92728-0   |  Fax: 02235-92728-29
E-Mail: landesschule@asb-nrw.de |  Internet: www.asb-landesschule-nrw.de

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